Übersicht 2021 Online -

Kongress & Symposiums-Programm

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Unsere

Vorträge und Gesprächsrunden

Cornelia Kastaun

IBCLC

Das Konzept  „Familienfreundliche Geburtshilfe von Anfang an“ beinhaltet die Stillbegleitung und Stillförderung während der gesamten Stillzeit. Unsere offenen Stillgruppen und unsere telefonische Stillhotline stehen allen Frauen (auch aus anderen Entbindungskliniken) für Fragen rund um Stillen und das Leben mit dem Neugeborenen zur Verfügung.

Für Fragen die sich nicht in den Gruppen klären lassen, oder einer ausführlichen Beratung bedürfen, bieten wir seit 2017 eine kostenpflichtige Stillambulanz an.

Aufgaben der Stillambulanz, Finanzierung, personelle und räumliche Ausstattung, Fallbeispiele…

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Gabriele Wellano

IBCLC

Bei der ambulanten Entbindung erleben die Eltern das Wochenbett von den ersten Momenten in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld. Auch für uns Hebammen bedeutet dies, Betreuung von der ersten Minute. Intensiv, verantwortungsvoll, spontan & individuell.

Wie erleben Eltern diese erste Zeit? Was bedeutet dies für mich als Hebamme, auf die Klinik zu verzichten? Was macht ambulantes Entbinden mit dem Stillstart und der Gewichtsentwicklung beim Kind? Und wo sind eigentlich die Grenzen bei diesem Modell?

Eine mögliche Anleitung, wie ich als Hebamme vorgehen kann, um ein gutes und sicheres Modell zu verwirklichen.

Ein Jahr im Rückblick: von der Planung bis zum letzten Hausbesuch.

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Dr. Maike Manz

MHBA, IBCLC

Dr. med. Nadja Uhlig

Gynäkologin

Mit Beginn des ersten Lockdowns begannen landesweit die Besuchseinschränkungen für Väter sowie die strikten Besuchsverbote für Geschwisterkinder und andere Besucher auf geburtshilflichen Stationen.

In den Kliniken fiel unter diesen Bedingungen auf, dass die Wöchnerinnen in dieser veränderten Situation oft ruhigerere stationäre Wochenbettzeiten erlebten und auch ungestörter ins Stillen fanden.

Diese Beobachtung veranlasste uns, sowohl Wöchnerinnen mit- als auch ohne vorhergehende Wochenbetterfahrungen sowie geburtshilfliches Personal (Pflege, Hebammen, ÄrztInnen) mittels eines jeweils standardisierten Erhebungsbogens sowie mit der Möglichkeit zu Freitexteingaben nach ihren Erfahrungen und Meinungen zu fragen.

Wie diese Antworten ausgefallen sind und welche Ideen zur Umsetzung veränderter Stationsmodelle an den beiden großen Level 1 Häusern St. Georg Leipzig und Klinikum Darmstadt GmbH entstanden sind, werden wir in unserem Vortrag mit Ihnen diskutieren

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Erika Nehlsen

IBCLC, EFNB

Wie jedes Mal zum Kongress stellt Erika Nehlsen Neuigkeiten im Bereich B.E.St aus der Forschung der letzten Jahre vor.

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Dr. Friedrich Porz

Neonatologe

Die psychosoziale Begleitung der Eltern von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen ist ein wichtiger Teilbereich der entwicklungsfördernden Betreuung dieser Kinder. Die Eltern sind häufig hoch belastet durch die frühe Geburt und die dadurch sich ergebenden Therapien sowie den langen Krankenhausaufenthalt. Ungünstige psychosoziale Bedingungen verstärken diese Belastungen zusätzlich. Eine weitere Stressbelastung ist der Übergang von der Klinik nach Hause. Hier bedarf es einer guten Begleitung und Nachsorge wie sie beispielhaft nach dem Modell „Bunter Kreis“ mit der sozialmedizinischen Nachsorge ermöglicht wird.

Die Ergebnisse zahlreicher internationaler Studien wie auch der eigenen Studie zur sozialmedizinischen Nachsorge zeigen, dass eine frühe, schon in der Klinik beginnende und über die Entlassung ins häusliche Umfeld reichende Begleitung für Eltern von Frühgeborenen oder kranken Neugeborenen die Belastung der Familien reduziert. Diese Entlastung der Mütter und die in der Begleitung während des stationären Aufenthalts vermittelten Hilfen zur Interaktionsförderung bewirkten eine deutliche Verbesserung der Mutter-Kind-Interaktion in der Interventionsgruppe, aber auch eine bessere emotionale Regulation der Kinder

Psychosoziale Beratungs- und Begleitungsangebote sind Bestandteil der Qualitätssicherung, tragen zur Steigerung der Patienten- und Elternzufriedenheit bei, sind sozioökonomisch sinnvoll und helfen, das Outcome der Kinder zu verbessern.

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Kathrin Herold

Hebamme, Stillberaterin

Im Vortrag werden wir die Stillgeschichte von Lukas, geboren mit dem Down-Syndrom, und seinen Eltern vorstellen. Ich bin als Stillberaterin in die Familie gekommen und habe ihnen konkret das Brusternährungsset gezeigt und angeraten. Alle Schwierig- und Widrigkeiten kommen dabei zum tragen aber auch wie die Familie gekämpft hat, welche Unterstützung hilfreich war, welche nicht und welche Auswirkungen dies bis heute hat…
Die Eltern haben ein Tagebuch verfasst, individuelle Perzentilkurven geführt und waren mutig, ihren eigenen Weg zu gehen…
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Dr. Maren Mittelhammer

Zahnärztin

Die gesundheitlichen Vorteile des Stillens für Mutter und Kind sind seit langer Zeit bekannt. Interdisziplinär herrscht jedoch vor Allem Uneinigkeit. Regelmäßig widersprechen sich Kinderärzte und Zahnärzte in ihren Empfehlungen und Aussagen bezüglich Zahnpflege, Ernährung und Fluoridsupplementierung. Zumindest zur Fluoridgabe greift seit Neuestem nun eine einheitliche Empfehlung.

Fördert Stillen tatsächlich das Risiko einer frühkindlichen Karies? Was sind die Ursachen für Karies im Kleinkindalter, wie kann man effektiv vorbeugen und was ist zu tun, wenn es tatsächlich zu einer Erkrankung kommt? Wie können StillberaterInnen, StillspezialistInnen, IBCLCs und Hebammen betroffenen Familien weiterhelfen?

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Dr. Maren Mittelhammer

Zahnärztin

Seit einigen Jahren werden in der zahnärztlichen bzw. chirurgischen Praxis vermehrt zu kurze Zungenbänder therapiert. Häufig erfolgen die Überweisungen aufgrund von Stillproblemen im Neugeborenenalter. Der vermeintlich erlösende Schnitt wird gesetzt, aber das Stillproblem besteht weiter – leider kein seltenes Szenario.

Wann ist ein Zungenband zu kurz, was sind die Therapieoptionen, gibt es Alternativen zum chirurgischen Vorgehen und welche Aufgaben haben Zahnärzte, Hebammen und StillberaterInnen in diesem Kontext?

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Dr. rer. medic. Nicole Hübl

Logopädin

Stillen ist ohne Wenn und Aber die optimale Form der Ernährung für alle Säuglinge und Frühgeborenen. Auf der Neonatologie werden Frühgeborene jedoch – aus unterschiedlichen Gründen- trotzdem häufig für eine kurze oder längere Phase ausschließlich oder zusätzlich zum Stillen mit einer Flasche gefüttert. Falls auf der Neonatologie mit der Flasche gefüttert wird, sollte dies unbedingt mit einem signalorientierten und co-reguliertem Fütteransatz erfolgen. Dabei spielen die Positionierung in erhöhter Seitenlage sowie der Einsatz von Füttertechniken eine große Rolle. An der Uniklinik Düsseldorf wurden objektive Messungen der Atem- Saug- und Schluckkoordination von Säuglingen (Stillen vs. Flasche) und Frühgeborenen (erhöhte Seitenlage vs. Rückenlage, Anwendung von Füttertechniken) durch eine kutane Messung mit einem kombinierten EMG und Bioimpedanzsignal durchgeführt. Ergebnisse dieser Studien und die Bedeutung für den klinischen (Fütter)- Alltag der neonatologischen Station werden im Vortrag vorgestellt.

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